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Auf dem Weg zu Evonik Industries

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Im Januar gründete die Degussa-Hüls AG eine neue Tochtergesellschaft, in der sie ihre vormaligen Geschäftsbereiche Edelmetall, Autoabgaskatalysatoren sowie die Cerdec AG zusammenfasste. Die neue Degussa Metals Catalysts Cerdec AG, kurz dmc2, hatte ihren Sitz in Hanau-Wolfgang. Im August übernahm die Norddeutsche Affinerie, Hamburg, von der dmc2 das seit 1973 in Wolfgang ansässige Gold- und Silberscheidegeschäft und verlagerte dessen Schwerpunkt nach Hamburg. Außerdem führte die Degussa-Hüls AG ihre Dental-Aktivitäten in der neuen Tochtergesellschaft Degussa Dental GmbH & Co. KG zusammen. Auch dieses Unternehmen blieb in Hanau-Wolfgang.

Die SKW Trostberg AG nahm an der Universität Weihenstephan ein neues Forschungs- und Kompetenzzentrum in Freising in Betrieb, in dem biotechnische Verfahren für die Bereiche Ernährung und Kosmetik entwickelt werden. In die gleiche Richtung zielte die Förderung einer Stiftungsprofessur an der Technischen Universität München. Das Kompetenzzentrum in Freising wurde 2005 mit dem Rückzug aus den Naturstoff-Aktivitäten verkauft.

Die Thyssen Krupp Werkstoffe GmbH in Düsseldorf und die Darmstädter Röhm GmbH vereinbarten ein Joint Venture, um ihren europaweiten Handel mit Kunststoff-Halbzeug zu bündeln. Das Gemeinschaftsunternehmen firmiert als Thyssen Röhm Kunststoffhandelsgesellschaft mbH (TRK) mit Sitz in Düsseldorf.

Die Goldschmidt AG gründete zusammen mit der Ratec GmbH ein Joint Venture mit dem Namen Gorapur, um ihre Aktivitäten bei Trennmitteln für Formschäume zu verstärken. Firmensitz ist Wittenburg in Mecklenburg, wo eine hochmoderne Produktionsanlage steht.

Die Mehrheitseignerin der Degussa-Hüls AG, die VEBA AG, Düsseldorf, fusionierte mit der VIAG AG, München, zum neuen Unternehmen E.On AG mit Sitz in Düsseldorf. Mit dieser Fusion wurden die Chemiegesellschaften beider Firmen - Degussa-Hüls AG (VEBA) und SKW Trostberg AG (VIAG) - zu einem Unternehmen zusammengeführt.

2001

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Mit der Fusion der Degussa-Hüls AG und der SKW Trostberg AG zur neuen Degussa AG entstand zu Beginn des Jahres der drittgrößte Chemiekonzern in Deutschland und die Nummer Eins in der Spezialchemie weltweit. Unternehmenssitz wurde Düsseldorf. Nach der Fusion und der Fokussierung auf die Spezialchemie arbeiteten rund 48.000 Beschäftigte weltweit für den Konzern.

In den darauffolgenden Jahren gab das neue Unternehmen alle Sparten ab, die nicht zum Kerngeschäft gehörten. Darunter waren die Asta Medica AG und die im damaligen Standort und heutigen Industriepark Wolfgang (IPW) ansässige dmc². Die neuen Eigentümer der dmc², die Umicore AG und die Ferro GmbH, blieben im Industriepark. Ebenfalls im IPW blieb die im Oktober 2001 an die amerikanische Dentsply verkaufte Degussa Dental GmbH & Co.KG. Weiterhin waren von dem Desinvestitionsprogramm die TFL Ledertechnik GmbH & Co.KG und die ursprünglich zur Hüls AG gehörende Phenolchemie GmbH betroffen. Es folgten noch die Degussa Bank GmbH und die SKW Piesteritz Holding GmbH sowie die Methanova GmbH und die Polymer Latex GmbH & Co.KG. Im August 2004 war mit dem Verkauf des Stahlgeschäftes, das Teil der Metallurgieaktivitäten der SKW Trostberg gewesen war, der Desinvestitionsprozess weitgehend abgeschlossen.

Im Gegenzug stärkte die neue Degussa AG mit der Übernahme der britischen Laporte plc. ihre globale Position auf dem Gebiet der Spezialchemie. Die Laporte plc. zählte zu den weltgrößten Produzenten von Wasserstoffperoxid, das als Bleichmittel vor allem an die Textilindustrie geliefert wird und ebenfalls zu den Kernprodukten der Degussa gehörte.

2002

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Am 1. Januar erfolgte die Gründung der Industriepark Wolfgang GmbH als professionellen Dienstleister für die am Standort ansässigen elf Hochtechnologie-Unternehmen. Die Industriepark Wolfgang GmbH war eine Tochtergesellschaft der Degussa AG.

Mit der SolarWorld AG, Bonn, ging die Degussa AG ein Joint Venture ein zur Gewinnung und Vermarktung von polykristallinem Silizium (PCS) aus Silan. Dieses Solarsilizium ist ein Rohstoff für die Fotovoltaik-Industrie, die über mehrere Schritte Solarmodule zur Energiegewinnung herstellt.

An den Standorten Antwerpen und Marl wurden neue Anlagen zur Herstellung von Isononanol (INA) in Betrieb genommen und damit die Kapazität von 140.000 Tonnen auf 340.000 Tonnen pro Jahr erhöht. Isononanol ist ein Weichmacheralkohol auf Basis von Crack-C4.

Die Degussa AG übernahm 70 Prozent des größten chinesischen Herstellers von Persulfat, Shanghai AJ Reagents Co. Ltd., Shanghai. Die neue Gesellschaft mit 120 Mitarbeitern und einem erwarteten Jahresumsatz von 10 Millionen Euro erhielt den Namen Degussa-AJ (Shanghai) Initiators Co. Ltd. Mit dieser Übernahme stieg die Degussa zum weltweit größten Hersteller von Persulfaten auf.

2003

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Im Januar entstand die CyPlus GmbH als Ausgründung des ehemaligen Produktbereichs Bergbauchemikalien der Degussa AG. Cyplus, tätig im Cyanidgeschäft, beliefert Kunden in den Branchen Bergbau, chemisch-pharmazeutische Industrie und Oberflächenbehandlung.

Einen Monat später erwarb die RAG AG, Essen, 46,48 Prozent der Degussa-Anteile von der E.On AG und erhöhte diesen Anteil bis Mitte 2004 auf 50,1 Prozent. Damit wurde sie zum neuen Mehrheitsaktionär der Degussa AG. Im Zuge des Wandels der RAG vom Kohle- zum Industriekonzern übernahm das Essener Unternehmen bis Mai 2006 alle Anteile an der Degussa AG.

Das neue Projekthaus Functional Polymers@Interfaces and Surfaces ging im Industriepark Wolfgang in Betrieb. 20 Wissenschaftler erkunden hier das Gebiet der funktionalen Polymere. Das sind Kunststoffe, die nicht allein auf die klassische Anwendung als Konstruktionswerkstoff ausgerichtet sind, sondern die aufgrund spezieller Eigenschaften zusätzliche Funktionen übernehmen.

Die Degussa AG erwarb das Betonzusatzmittelgeschäft der Schwenk Zement AG in Ulm. Die Transaktion beinhaltete die Übernahme der zur Schwenk Zement KG gehörenden Aktivitäten der Woermann Betonchemie einschließlich deren Auslandsgesellschaften in Polen und Tschechien. Das Woermann-Geschäft stärkte die Bauchemie als wichtiges Kerngeschäftsfeld der Degussa.

In Bejing wurde die neue Degussa (China) Holding als Dachgesellschaft des Konzerns in China eröffnet. Degussa stellt in China seit 1988 Spezialchemieprodukte her und verfügt dort über 15 Unternehmen mit Produktionsstandorten in Beijing, Gaungzhou, Nanning, Qingdao Shanghai und Hongkong.

Im November erfolgte am Standort Antwerpen der erste Spatenstich für die Bauarbeiten der neuen, weltweit größten Methionin-Anlage mit einer Kapazität von 120.000 Jahrestonnen. Die Anlage wurde im Oktober 2006 offiziell in Betrieb genommen.

2004

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Im März startete im Industriepark Wolfgang das neue Projekthaus Proferm. Die Fermentation ist ein wichtiger Teilbereich der Biotechnologie. Hier entstehen die gewünschten Stoffe als Stoffwechselprodukt der Mikroorganismen. Mit modernsten Methoden entwickeln Mitarbeiter neuartige Bakterienstämme und Fermentationsprozesse.

Einen Monat später eröffnete die Degussa AG in Shanghai ein Forschungs- und Entwicklungszentrum. Darüber hinaus schloss sie einen Kooperationsvertrag mit dem chinesischen Unternehmen Changchun Jida High Performance Materials Co. Ltd. (Jida New Materials), Changchun, ab, um mit ihm gemeinsam Hochtemperaturpolymeren zu entwickeln.

Im Mai erwarb die Degussa AG sämtliche Aktien der Agroferm Hungarian-Japanese Fermentation Industry Ltd. (Agroferm) zum Vertrieb von Tryptophan.

Am 1. Juni wurde die Stockhausen GmbH & Co.KG, Krefeld, in eine GmbH umgewandelt.

Eine neue Polyether-Anlage mit einer jährlichen Kapazität von 14.000 Tonnen ging am Standort Hopewell (Virginia, USA) in Betrieb. Damit stärkte die Degussa AG ihre Aktivitäten auf mehreren Geschäftsgebieten, wie Polyurethan-Additive, Farben und Farbzusätze sowie Pflegeprodukte.

In Marl legte die Degussa den Grundstein für ein neues Zukunftszentrum. In dem Science to Business genannten Center Nanotronics entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit Hochschulen und industriellen Kooperationspartnern innovative Systemlösungen für Elektronikanwendungen.

In Russland begann die Produktion extrudierter PLEXIGLAS® Massivplatten (PMMA). Betreiber der Anlage ist die Firma Destek in Podolsk, ein Gemeinschaftsunternehmen der Röhm GmbH & Co. KG, der Unichem-Gruppe und der Firma ZAO Orgsteklo JSC, Moskau.

2005

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Am 1. Januar wurde die Th. Goldschmidt AG, Essen, in eine GmbH umgewandelt.

Das Start-up-Unternehmen Perma Protect nahm am Standort Trostberg seine Tätigkeit auf. Perma Protect vermarktet langlebige Beschichtungssysteme für verschiedene Untergründe, die Schmutz und Wasser abweisen.

Mit der nordchinesischen Jilin Universität startete die Degussa AG die JIDA Degussa High Performance Polymers Changchun Co. Ltd. (JIDA Degussa), ein Joint Venture zur Produktion von Polyetheretherketon (PEEK) sowie Polyethersulfon (PES).

Darüber hinaus übernahm die Degussa Construction Chemicals (Beijing) Ltd. die Beijing Xinzhuang Huiqang Admixture Company Ltd., einen bedeutenden lokalen Produzent von Betonzusatzmitteln. Mit dieser Akquisition verstärkte der Unternehmensbereich Bauchemie seine Präsenz in dem wichtigen Markt Peking und konnte von einer lokalen Produktionsstätte aus Pekinger Kunden die neuesten Technologien anbieten.

2006

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Mit einer großen Feier wurde in Taichung (Taiwan) der erste Spatenstich für eine Produktionsanlage von Polymethylmethacrylat (PMMA) Formmassen der Degussa Forhouse Optical Polymers Corporation vollzogen. Die Formmassen sollen vor allem für Anwendungen in TFT-LCD-Flachbildschirmen verwendet werden.

Die Degussa AG und Fujian Nanping Xinyuan Investment Co., Ltd. (Wellink) in Nanping, Provinz Fujian (China) gründeten das Joint Venture Degussa Wellink Silica (Nanping) Co. Ltd. (DWS). Es produziert und vermarktet gefällte Kieselsäuren und Silikate.

In Marl wurde der erste Spatenstich für ein neues Forschungszentrum vollzogen. Das neue Science-to-Business-Center Bio soll im Bereich "Weiße Biotechnologie", auch industrielle Biotechnologie genannt, gemeinsame Forschung und Entwicklung von Industrie und Wissenschaft ermöglichen.

Das Gemeinschaftsunternehmen Degussa Lynchem Co. Ltd. in Dalian, Provinz Liaoning (China) der Degussa AG und der Lynchem Co. Ltd. ging an den Start. Das neue Unternehmen dient der Herstellung von aktiven Pharmawirkstoffen und anderen Spezialchemikalien.

Am 8. Juni wurde die bisherige Röhm GmbH & Co.KG, Darmstadt, in eine GmbH umgewandelt.

Im Zuge ihrer Übernahme durch den RAG-Konzern verkaufte die Degussa AG bis Juli ihre Bauchemie-Aktivitäten an die BASF Aktiengesellschaft. Das ebenfalls in Trostberg ansässige NCN-Geschäft der Degussa, dazu gehören Chemikalien für Pflanzenschutz, Wachstumsregulierung, Pharmawirkstoffe oder Ernährung, wurde in einer eigenen Tochtergesellschaft, der Alzchem Trostberg GmbH, gebündelt. Etwa 1.500 Mitarbeiter gehören an den Standorten Trostberg, Schalchen, Hart und Waldkraiburg zur neuen Firmengruppe.

Am 14. September wurde die RAG-Beteiligungs-AG gegründet. Diese umfasste den so genannten „Weißen Bereich“ der RAG AG, bestehend aus der Degussa AG, der STEAG AG und der RAG Immobilien AG.

2007

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Auf Beschluss der Hauptversammlung Ende 2006 wurde die Rechtsform der Degussa AG zum 2. Januar geändert. Ab diesem Datum war das Unternehmen als GmbH Teil der RAG Beteiligungs-AG.

Im Juli wurde die RAG Stiftung gegründet. Sie hat die Aufgabe, die Entwicklung der RAG Beteiligungs-AG, bestehend aus den Bereichen Chemie, Energie und Immobilien, zu sichern.

Im Industriepark Wolfgang nahm die Degussa GmbH ihr neues Projekthaus Functional Films und Surfaces in Betrieb. Drei Jahre lang werden rund 20 Mitarbeiter dort an der Veredelung von Polymerfolien und Halbzeugen durch nano- und mikroskalige Oberflächenbeschichtungen arbeiten.

Die Degussa GmbH und die PV Silicon Forschungs- und Produktions-AG, Erfurt, unterzeichneten einen Vertrag zur Lieferung von Chlorsilanen. PV Silicon baut im Chemiepark Bitterfeld eine Produktionsanlage für Photovoltaik-Silizium, das zur Herstellung polykristalliner Wafer für Solarzellen genutzt wird. Die Degussa GmbH liefert aus ihrer Bitterfelder Anlage die neue Produktionsstätte mit Chlorsilanen beliefern. Diese Chlorsilanen werden unter dem Namen Siridion vermarktet.

Im Paulinia (Brasilien) verdoppelte die Degussa GmbH die Kapazität ihrer Anlage für Carbon Black auf 100.000 Tonnen im Jahr. Mit der Kapazitätserweiterung baut das Unternehmen seine weltweite Position als zweitgrößter Hersteller von Ruß mit ca. 1,4 Mio. Tonnen pro Jahr aus.

Im August wurde der neue Produktionsstandort Degussa Lanxing (Rizhao) Chemical Industrial Co. Ltd. in der Provinz Shandong (China) feierlich eingeweiht. Das neue Silanwerk liefert das dritte Produkt, nach Carbon Black und Kieselsäure, als Rohstoff für die Reifenindustrie.

Im Standort Herne wurde der vierte Produktionsstrang zur Isophoron-Herstellung eingeweiht. In der Isophoron-Chemie werden u.a. Produkte für die Herstellung von Autolacken und Fußböden oder zum Korrosionsschutz produziert.

Am 12. September wurde aus der RAG Beteiligungs-AG die Evonik Industries AG mit Sitz in Essen. Die Degussa bildet das Geschäftsfeld Chemie des neuen kreativen Industriekonzerns.

Kurz danach feierte das Geschäftsfeld Chemie im Shanghai Chemical Industry Park (SCIP) die Grundsteinlegung für eine neue Verbund-Produktionsanlage zur Herstellung von Methylmethacrylaten (MMA) und Methacrylat-Spezialitäten. Nach Abschluss einer zweijährigen Bauzeit soll die Anlage Mitte 2009 in Betrieb gehen. Die integrierte Methacrylat-Produktion umfasst neben einer Jahreskapazität von 100.00 Tonnen MMA auch Anlagen für die Herstellung von Methacrylsäure, Butylmethacrylat, Spezialmethacrylaten und PMMA-Formmassen.

2008

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Seit März leuchtet das neue Logo auf dem Dach der Essener Konzernzentrale von Evonik Industries. Es ist rund vier Meter hoch und 15 Meter breit, die Buchstaben bestehen aus PLEXIGLAS®, einem Produkt des Evonik-Geschäftsbereichs Performance Polymers.

Im Rahmen einer strategischen Zusammenarbeit mit der Firma Microsoft liefert der Geschäftsbereich Performance Polymers ab Juli die Projektionsfläche für Microsoft Surface. Es ist das erste Computer-Oberflächendisplay, das den Nutzern mühelose Interaktion mit digita-len Inhalten durch Berühren, Gesten oder durch Ablegen von Objekten auf der Tischoberfläche bietet. Die Projektionshardware ist aus mehreren optischen Funktionsschichten auf der Basis von PLEXIGLAS® aufgebaut.

Im Tsukuba Plant & Research Center eröffnet die Evonik Degussa Japan Co. Ltd. im August das Japan Coatings Laboratory. Es liefert den japanischen Kunden in der Lack- & Farbenindustrie maßgeschneiderte Lösungen und greift dabei auf die weltweiten technologischen Ressourcen und das Innovationspotenzial von Evonik Industries zurück.

Unter dem Namen AVENEER präsentiert Evonik Industries ein neues Herstellverfahren für Methylmethacrylat (MMA). AVENEER basiert auf dem ACH-Sulfo-Verfahren, das neben Ammoniak, auch Methan, Aceton und Methanol einsetzt, aber keine Schwefelsäure benötigt. Durch die entfallende Schwefelsäure-Wiederaufbereitung werden Kosten vermieden und Ressourcen geschont.

Die Evonik Degussa GmbH und die niederländische The Silicon Mine (TSM) unterzeichnen einen Vertrag über den Bau der ersten Solarsilizium-Verbundproduktion in den Niederlanden. Die Produktion soll 2009 starten.

Die RAG Stiftung verkauft 25,1 Prozent der Aktien von Evonik Industries an den englischen Finanzinvestor CVC Capital Partners.

Die Evonik Degussa GmbH und SolarWorld AG weihen ihre neue Solarsiliziumanlage im Werk Rheinfelden ein. Im Rahmen des gemeinsamen Joint Ventures Joint Solar Silicon (JSSI) wenden die beiden Unternehmen erstmals ein neuartiges Verfahren an, bei dem eine Energieeinsparung von bis zu 90 Prozent gegenüber herkömmlicher Solarsiliziumproduktion möglich ist.

Der Chemiker Dr. Klaus Engel wird als Nachfolger von Dr. Werner Müller zum neuen Vor-standsvorsitzenden von Evonik bestellt.

Im Chemiepark Marl entsteht das neue Science-to-Business Center Eco (S2B Center Eco2). Das neue Forschungszentrum bündelt die im Konzern vorhandenen Kompetenzen zum Thema Energieeffizienz und Klimaschutz.

Evonik Industries AG und Daimler AG gründen eine strategische Allianz zur Entwicklung und Fertigung von Lithium-Ionen Batterien. Beide Konzerne werden die Forschung, Entwicklung und Produktion von Batteriezellen und Batteriesystemen am Standort Deutschland vorantreiben.

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